Die Gleichstellung der Geschlechter ist in der Bundesverfassung verankert aber noch nicht realisiert. Damit Chancengleichheit Realität wird, muss sie von allen verwirklicht werden. Das ist eine politische Querschnittaufgabe.


Der Bundesrat hat 2007 das Nationale Forschungsprogramm NFP 60 Gleichstellung der Geschlechter zum Thema Lohn(un-)gleichheit in Auftrag gegeben. Die Studie hat interessante Ergebnisse zu Tage gebracht, die auch für den politischen Diskurs einwirken werden. Bereits bei Arbeitsbeginn besteht ein nicht zu erklärender Lohnunterschied von satten 7 Prozent zwischen den Geschlechtern.


Die Autoren des Forschungsprogramm fordern:

•         Lohngleichheit: gleichwertige Arbeit gleich entlöhnen
•         Soziale Absicherung: für atypische Arbeitsverhältnisse und unbezahlte Care-Arbeit
•         Faire Bewertung und Bezahlung von Care-Arbeit
•         Familienfreundlichkeit: Mütter und Väter fördern
•         Arbeitsklima: Belästigungsfreiheit garantieren
•         Erwerbs- und Karrierechancen: Gleichstellung für alle gewährleisten
•         Zielerreichung: den Wandel am Arbeitsmarkt vorantreiben

Der Synthesebericht des NFP 60 bündelt die Ergebnisse und setzt Impulse zur Verbesserung von Gleichstellung, Chancengleichheit und Wahlfreiheit für Männer und Frauen in vier Handlungsfeldern.

Synthesebericht:
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