Liebe Wirtschaftsfrauen, WegbegleiterInnen und Interessierte

Das Jahr 2017 begann politisch gesehen nicht weniger turbulent als das vergangene. Der WEF-Gender Report brachte zu Tage, was wir längst vermuteten: Die Gleichstellung von Mann und Frau macht keine Fortschritte – auch in der Schweiz geht es schleppend voran.

Eine dramatische Verlangsamung ist gemäss Report bei der Lohngleichheit und Aufstiegschancen der Frauen zu vermerken. Ja, Frauen dürfen heute praktisch alles – und kommen doch nicht voran. Sie ist eine „Karrierefrau“ – das ist nach wie vor kein Kompliment. Woran liegt es? Sind Frauen zu wenig mutig oder zu wenig selbstbewusst?

• Studien belegen längst: Frauen sind nicht grundsätzlich weniger risikofreudig als Männer. Sie sind eher bereit, auch Mitte oder Ende dreissig und gar noch später eine neue berufliche Karriere zu starten – sofern man ihnen die Chance gibt. Dabei sind Frauen auch eher bereit bei geschäftlichen Anlässen unangenehme Themen anzusprechen. Männer haben eher Befürchtungen, es könne ihre Karriere oder Arbeitsbeziehung negativ beeinflussen. Mutige Schritte wagen heute Männer wie Frauen, nur eben sind die Ausgangssituationen oft unterschiedlich.

• Eine australische Studie zeigt auf: Es liegt nicht am fehlenden Selbstbewusstsein, dass Frauen weniger verdienen, weil sie nicht so oft nach einer Gehaltserhöhung fragen. Nein, sie tun es genauso häufig wie die Männer. Nur lassen ihre Chefs sie häufiger durchblitzen als die männlichen Kollegen.

Diese Studien räumen mit einigen Rollen-Klischees auf. Wir Frauen haben eine Menge „heimlicher Erzieher“, die uns beeinflussen, wie wir uns selbst sehen, wie viel wir uns zutrauen und welche Rolle wir als Frau glauben, in dieser Gesellschaft spielen müssen.

Deshalb plädieren wir für einen Mut ohne Geschlechtergrenzen. Just do it! Mit anderen Worten: ohne Frauen läuft nichts. Deshalb hat es uns auf gefreut, dass anfangs dieses Jahres so viele Frauen auf die Strasse gegangen sind und sich gemeinsam für ihre Sache eingesetzt haben. Der Zukunftsdiskurs darf nicht jenen überlassen werden, die für noch mehr Ungerechtigkeiten, auf noch mehr Umverteilung oder Bewahren des Status quo setzen.

Und deshalb werden wir Wirtschaftsfrauen auch noch mehr Frauen zeigen, die einen ungewöhnlichen Lebensweg gegangen sind, mutig sind oder aus ungewöhnlichen Umständen Positives schaffen oder geschaffen haben. Wir wollen euch damit ermuntern, euren Weg zu gehen, für euch einzustehen und eure Freundinnen, Nachbarinnen und eure Kolleginnen zu unterstützen.

Auf ein erfolgreiches gemeinsames 2017

Im Namen des Vorstands und der Geschäftsstelle
Eure Clivia Koch

2. SKO Ostschweiz Podium: "Digitale Transformation – sind wir bereit für die Wolke?"

Freitag, 13. Januar 2017, 17.00 – 22 Uhr, Würth Haus, Rorschach

Wir Wirtschaftsfrauen profitieren vom vergünstigten Eintrittspreis: CHF 120 statt CHF 160

Digitalisierung prägt längst unsere Berufswelt.
Unser Arbeitsplatz passt mittlerweile in eine Laptoptasche.
Auf firmeninterne Daten greifen wir per Handy oder Tablet zu, von unterwegs oder von der heimischen Couch. Feste Arbeitsplätze sind oft obsolet. Mit der Technik verändert sich auch der Bezug zum Arbeitgeber. Doch sind wir bereit für all die Herausforderung in der digitalen Welt? Diskutieren Sie mit!

Es erwartet Sie ein Abend mit hochkarätigen Podiumsgästen und ein
tolles Netzwerk-Apéro riche. Mehr Informationen und Anmeldung hier

Weiterbildung ist nicht zuletzt eine Abwägung von Ertrag, Kosten und Karrierechancen. 

Insbesondere wenn wir Aus- und Weiterbildung selber finanzieren. Doch auch Selbstbestimmung, Freiheit und Pioniergeist sind wichtige Parameter: Wo will ich hin? Wer will ich sein? Was will ich erreichen?

Salomé Iglesia Perez und Johanna Vidlund sind Absolventinnen des EMBA University Zürich. Die beiden Powerfrauen berichten über ihren Werdegang und ihre Ambitionen und ihr Erfolgsrezept: sie ihr Erfolgsrezept: Engagement, eine positive Sicht auf Neues und die Selbstverständlichkeit, Verantwortlichkeiten zu teilen.

Den ganzen Beitrag könnt ihr hier lesen.

Weitere Informationen zum EMBA UZH gibt es hier: www.emba.uzh.ch

Weibliche Körpersprache im Business
Intensiv-Workshops mit Spezialistin Antoinette Anderegg

Termine
Am 26. Januar 2017 in Zürich, 9.30 - 17.00
Am Samstag 25. März 2017 in Bern, 9.30 - 17.00

In unserer heutigen Businesswelt besteht immer noch eine
männlich dominierte Kultur. Da es mittlerweile jedoch
erwiesen ist, dass Unternehmen mit einer Kultur der Genderdiversität erfolgreicher sind,
kann es nur im Interesse der Unternehmen sein, Frauen zu stärken und zu unterstützen, damit diese vermehrt ‚fremdes’ Terrain betreten.

Kraftvolles und souveränes Verhalten ist ein bis jetzt noch wenig beachteter, aber wesentlicher Karrierefaktor.
„Kraftvoll“ wird meist noch mit männlichem Verhalten assoziiert. Frauen machen sich in vielen Belangen noch unnötig klein.
In diesem Intensiv-Workshop erfahren Frauen den Einfluss von Stereotypen auf ihr nonverbales Verhalten und lernen gemeinsam,
typische Stolpersteine zu erkennen und anzugehen.

Unser Partner Change Communications offeriert uns für diese spannenden Tages-Workshop eine Reduktion von 50 Franken!

Gebt bei der Anmeldung bitte das Stichwort "Wirtschaftsfrauen" an.

 

Gleich hier Kursbeschrieb und den Anmeldetalon herunterladen 

Und hier erfahrt ihr mehr über Antoinette Anderegg 

UNO-Handlungsempfehlungen zur Geschlechtergleichstellung in der Schweiz

Zum dritten Mal seit 2001 prüfte der zuständige UNO-Fachausschuss die Umsetzung des Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW) in der Schweiz. Und dieses sind die Pfeiler, an denen die Schweiz noch arbeiten muss:

  • Stärkung der institutionellen Gleichstellungsarbeit
  • Vermehrte Förderung der Gleichstellung im Erwerbsleben
  • Intensivere Bekämpfung der geschlechtsspezifischen Gewalt

Die gesamte Medienmitteilung mit konkreten Handlungsempfehlungen ist hier abrufbar.