Vorstand | Wirtschaftsfrauen Schweiz
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Dr. Caroline Bono

Ausbildung und Fachwissen

Dr. iur. Caroline Bono ist promovierte Anwältin. Sie war im Bereich des Familien- und Wirtschaftsrechtes tätigt und verfügt über Spezialausbildungen in Wirtschafts- und Familienmediation. Sie gilt als eine der Pioniere und hat zusammen mit anderen Mediatoren den Schweizerischen Verein für Familienmediation und die Schweizerische Kammer für Wirtschaftsmediation, Sektion Zürich, aufgebaut. Als ehemalige Dozentin für Mediation an der Universität St. Gallen, an der Fachhochschule für Wirtschaft Luzern und an der Universität  Zürich verfügt sie in diesem Bereich über ein ausgewiesenes Wissen. Heute ist sie teilzeitmässig als Einzelcoach tätig, so dass sie Coachingklientinnen und -klienten in ganz besonderer, ganzheitlicher Weise berät und begleitet. 

Ihr beruflicher Werdegang

Ihre Karriere begann sie am Bezirksgericht Zürich und schrieb die erste europäische Dissertation im Bereich der Familienmediation. Danach arbeitete sie in einer renommierten Wirtschaftskanzlei und gründete gleichzeitig das Zentrum für Wirtschaftsmediation, welches den ersten universitären Lehrgang für Wirtschaftsmediation in der Schweiz mit der Universität St. Gallen (Institut für Rechtswissenschaft und Rechtspraxis) anbot.

Nach einem Unfall im Jahr 2002 mit schweren Hirn- und Rückenverletzungen absolvierte sie eine Umschulung und verschiedene Ausbildungen im Einzelcoaching. Aufgrund der Folgen des Schädel-Hirn-Traumas und weiterer Polytraumatas ist die Rückkehr in den Anwaltsberuf trotz mehrerer Versuche gescheitert. Motiviert durch ihre eigene Geschichte hat sie internationale Patente angemeldet, welche Unfallopfer in Zukunft davor schützen, dass schwere Verletzungen übersehen und nicht behandelt werden. Sie ist Autorin des Buches „Allein gegen Goliath“, Woerterseh Verlag. 

Ihre Motivation beim Verband mitzuwirken

Aus einer Appenzeller Familie stammend, war sie schon früh mit Geschlechterunterschieden konfrontiert. Dadurch reifte in ihr die Erkenntnis, dass die Wirtschaft dann am Meisten profitiert, wenn die Qualitäten von Mann und Frau in einem Unternehmen genützt und integriert werden. Ein besonderes Anliegen ist ihr das Sozialversicherungsrecht, wo insbesondere in Bezug auf Versicherungsleistungen nach Unfällen eine versteckte Geschlechterdiskriminierung, vor allem auch durch männliche Gutachter verursacht, fortbesteht. Diese zu beseitigen, liegt ihr besonders am Herzen.

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